Nun ja, das muss jeder selbst entscheiden.
Ich persönlich halte von einem guten Schloss und etwas gesundem Menschenverstand mehr, als von einer Versicherung. Aber das ist meine für mich getroffene Entscheidung. Nachdem mein Reiserad fertig war, bin ich mit dem Ordner zu einem Versicherungsheini und die AGB's waren derart schwachsinnig, dass ich beim Thema Fahrradversicherung schon fast den Verdacht von Nepp hatte.
Meine Lieblingspassage: "Kein Versicherungsschutz nach 22h außerhalt geschlosseneer Räume" haha...ich lach mich tot. Dann doch lieber ein Schloss.
Du hast recht, es sind immer absolute Einzelfälle - selbst wenn es einen selber trifft.
Das meine ich so nicht. Es gibt auch ganze Serien von Fahrraddiebstählen...da werden dann schon mal 20, 30 Fahrräder in einer Nacht von einer Gruppe Tätern geklaut...aber eben aus Kellern, von Grundstücken usw....nicht am Fahrradständer vorm Bäcker oder der Stammkneipe.
Von Einzellfällen rede ich, wenn es wirklich gut gesichertes Fahrrad am hellichten Tage im öffentlichen Straßenland geklaut wird. Sowas passiert haber eben meist auch durch vorher taktisch unklugem Verhalten des Eigentümers...zum Beispiel imer zur gleichen Zeit am gleichen ort stehen usw. So kann sich ein möglicher "interessent" an einem Tag das Schloss anschauen. Am anderen Tag guckt er wieviel Zeit er hat, am nächsten schaut er im Internet, was er braucht und am letzen Tag setzt er an.
"Ich versteh das garnicht, ich schließe mein Fahrrad da immer an und noch nie ist was passiert"

Gerne auf Innenhöfen von freizugänglichen Gewerbe- und Industrieanlagen. Top Sichtschutz für den Täter und trotzdem genug Personen und Fahrzeugverkehr der mit sich selbst beschäftigt ist, dass ein Fremder nicht auffällt.
Wie gesagt, einfach mal nachdenken, wie man es selbst machen würde und entsprechend handeln, um es zu vermeiden. Dann erübrigen sich aus Diskusionen, ob nun 10, 20 oder 40cm Bügel.